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Angelika Soluk /A.Soul Fotografie

Was sagt die Fotografin zu Ihren Fotoarbeiten?:

Warum habe ich mich der Kunst verschrieben?

Was treibt mich an?

Was gibt mir die „Kraft“

 

Da gibt es verschiedenen Antworten drauf, zum Einen natürlich um alte Gebäude wenigstens fotografisch zu erhalten, das ist der dokumentarische, fast technische Teil, aber ich aber stets viele Geschichten im Kopf und die wollen raus.

Ich habe eigentlich immer und fast überall einen Kamera mit, mal nur das „Handy“ , mal nur eine Kompaktkamera, oft meine Vollformatkamera.

Die Fotografie bietet mir die Möglichkeit zum einen zu dokumentieren, aber auch Bildgestalterisch Geschichten zum Ausdruck zu bringen.

Meinen Blickwinkel deutlich zu machen.Eine Aussage treffen, Kommunikation mit einem Raum zu halten.

Auch natürlich Kommunikation mit anderen Menschen.

Ich teile gerne meine Geschichten, außerdem ist es spannend, weil jeder andere Geschichten sieht.

 Ich benötigte zudem nicht unbedingt einen Raum wo ich die Fotos herstelle, ich begebe mich in Räume und versuche dort die Geschichten zu erspüren , den korrekten Blickwinkel zu erfassen und es so aufzunehmen wie ich es im Kopf „sehe“.

Ich trete nonverbal, bildlich in Kommunikation.

 Ich bin außerdem jemand der leidet alte Gebäude verfallen zu sehen, weil mit Ihnen die Geschichten verschwinden.

Ich bezweifel das eine Wellblechhalle eines Baumarktes später so gut erzählen kann, wie alte, aus Stein errichtete, Gebäude die eine lange Geschichte haben.

Am liebsten würde ich sie alle retten wollen.

Ich bin der Überzeugung das die Wände Erlebtes aufsaugen und man dies erspüren kann wenn man sich die Ruhe dazu nimmt.

Es treibt mich persönlich an diese Geschichten aufzuspüren, sie vor der Vergessenheit zu „retten“ , wenn auch nur fotografisch.

Vielleicht ist es auch mein innerer Wunsch nach Beständigkeit, nach etwas was bleibt.

Ich versuch es mal zu umschreiben:

Manchmal bedarf es einige Häutungen bis man zum wahren Kern des Ichs vordringt.
Die sind ganz wichtig und oft auch nicht so einfach.
Jeder Tag ist Metamorphose.
Das Festhalten wollen an Nichtveränderung führt zum ewig gestrig bleiben und zum Stillstand.
Allerdings verstehe ich dennoch auch die Sehnsucht an etwas festhalten zu wollen, vor allem wenn es schön und angenehm ist. Außerdem besteht bestimmt bei jedem Menschen der Wunsch danach, dass es Dinge gibt, die einfach zeitlos sind und bleiben. Die einen immer begleiten, unverwandelbar sind.
Vielleicht nicht grundsätzlich, aber im Kern, Dinge auf die man sich verlassen kann, auf die man als Anker zurückgreifen kann, bei dem täglichen Wandel überall.
Spannenderweise gibt es die auch, aber sie sind bei allen Menschen unterschiedlich.

 Zum Anderen ist die Fotografie für mich keine Technik die ich technisch stets beschreiben und erklären will.

Viele Fotografen fragen mich oft: welche Blende , welche Brennweite etc.

Klar ist mir das bewusst, ohne die Technik ist diese Kunstform nicht durchführbar und ich beherrsche sie ja durchaus, aber ich Fotografie wirklich meist mit „dem Kopf“ und ob mir was zu dem grade vor der Linse stehenden Objekt etwas einfällt, die Technik kommt erst später...Sie interessiert mich persönlich fast nur am Rande.

Man kann etwas technisch perfekt fotografieren und es ist unglaublich langweilig.

Dann kann man eine Idee von der Aussage im Kopf haben und es ist nicht zwingend technisch perfekt, aber die Aussage kommt rüber.

Verständlich?

Für mich ist die Fotografie außerdem mein Ausgleich, meine Art von Meditation.

Dabei muss ich mich konzentrieren, sonst höre ich die Geschichten nicht, ich muss Stille aushalten, ich muss bei mir sein.

Ich leite ein psychiatrisches Wohnheim, auch da benötige ich viel Konzentration, und Spürsinn für die Menschen. Aber ich brauche für mich zum Ausgleich die Leere von verlassenen Räumen, die voller Fülle ist, wenn man genau spürt. Das bei mir sein.

Ich nutzen die Kraft die mir diese Ruhe gibt. Allein mit einem Gebäude zu sein, zuzuhören und mich zu konzentrieren.

Und ich bin stets außerdem getrieben alles festhalten zu wollen was ich dann im Kopf erspinne.

Die Fülle meiner Fantasie ist derart hoch, es wäre für mich mit keiner anderen Kunstform so festhaltbar. Ein gemaltes Bild würde viel zu lange dauern, ich hätte dann schon wieder 1000 Geschichten die ich nicht loswerden könnte.

So langsam... ..wird es Zeit sich wieder um Brennholz zu kümmern. Die letzten warmen Herbsttage sind gezählt, noch wärmt das tief stehende Sonnenlicht wenigstens um die Mittagszeit... Ich schaue dann mal das ich den Westflügel beheizt bekomme!
So langsam... ..wird es Zeit sich wieder um Brennholz zu kümmern. Die letzten warmen Herbsttage sind gezählt, noch wärmt das tief stehende Sonnenlicht wenigstens um die Mittagszeit... Ich schaue dann mal das ich den Westflügel beheizt bekomme!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Habt Ihr auch immer das Gefühl da man wichtige Lebenszeit damit verbringt irgendwo rumzusitzen und zu warten? 
Weil man abhängig ist von Irgendwem, oder Irgendwas? 
Aber man kann letztlich ja nicht Alles selber machen können...oder doch?
Das sind so Tage, da möchte ich das endlich mal ein Marvelheld real daherkommt.
Wo ist eigentlich Supermann wenn man ihn braucht?...Ich tät auch Hexe Lilli nehmen ..Einmal "Hex, Hex" und fertsch... 
Das wäre es doch mal oder?
Dann setz ich ich auch wieder brav hin und warte...in ..Ächt...isch schwör!!....Habt Ihr auch immer das Gefühl da man wichtige Lebenszeit damit verbringt irgendwo rumzusitzen und zu warten? Weil man abhängig ist von Irgendwem, oder Irgendwas? Aber man kann letztlich ja nicht Alles selber machen können...oder doch? Das sind so Tage, da möchte ich das endlich mal ein Marvelheld real daherkommt. Wo ist eigentlich Supermann wenn man ihn braucht?...Ich tät auch Hexe Lilli nehmen ..Einmal "Hex, Hex" und fertsch... Das wäre es doch mal oder? Dann setz ich ich auch wieder brav hin und warte...in ..Ächt...isch schwör!!....